CRITICAL MAST Fahrradtour http://criticalmast.blogsport.de get a bike and join the resistance! Thu, 24 Jan 2013 16:22:10 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 en Richterin Precht lässt Urteil gegen Tierbefreiungsaktivisten durchprügeln. http://criticalmast.blogsport.de/2013/01/24/richterin-precht-laesst-urteil-gegen-tierbefreiungsaktivisten-durchpruegeln/ http://criticalmast.blogsport.de/2013/01/24/richterin-precht-laesst-urteil-gegen-tierbefreiungsaktivisten-durchpruegeln/#comments Thu, 24 Jan 2013 16:22:10 +0000 Administrator Allgemein http://criticalmast.blogsport.de/2013/01/24/richterin-precht-laesst-urteil-gegen-tierbefreiungsaktivisten-durchpruegeln/ Der zweite Prozesstag begann ähnlich wie der erste mit doppelter Eingangskontrolle, die gemeinschaftlich von Richterin Precht und Amtsgericht Direktor Günter Busche angeordnet wurden.

Karl-C. stieg in die Verhandlung mit einen Befangenheitsantrag gegen die Richterin ein. Gründe dafür waren ihre Beschneidung der Öffentlichkeit durch diskriminierende und eklige Einlasskontrollen.
Auszug aus dem Antrag: “ Das es sich hierbei nicht nur um willkürliche Entscheidungen und ekelhaftes Gebahren seitens der Justizwachmeister_innen handelt, belegt der Aushang zu den Sicherheitbestimmungen. Die Kontrollen dienen der Abschreckung und Verunsicherung des Publikums und machen somit ein faires Verfahren unmöglich. Das Gericht versucht dadurch seine absolute Macht, auch über die intimsten Körperbereiche der Zuhörer_innen und Angeklagten zu demonstrieren und dadurch Widerstände zu unterdrücken.“
Es folgten weitere Anträge, die, wie der Vertreter der Staatsanwalt in seiner Stellungnahme feststellte, die tiefgehende Verachtung des Angeklagten gegenüber der Justiz beinhalteten. Als ob Richterin Precht mit ihren Justizwachmeister_innen diese Verachtung gegenüber ihrer Institution noch einmal unter den Anwesenden verfestigen wollte, folgte dieser Aussage eine „Prügelorgie“, in der die Justizwachtmeister_innen 6 Prozessbeobachter_innen aus dem Saal prügelten, weil diese sich nicht von ihr den Mund verbieten lassen wollten.

Es ging weiter mit der Beweisaufnahme, in der Karl-C. einige Stunden Beweisanträge, in denen er ausführlich auf die Folgen und die Hintergründe der industriellen Tierhaltung und das Kapitalistische Wirtschaftssystem einging. Bis Richterin Precht ihn unterbrach, um die Thematisierung von Institutionalisierten Rassismus in der EU und BRD zu verhindern. Durch diesen abstrusen Vorgang verschleppte sie für einige Stunden das Verfahren, den nun folgte eine etwa drei Stündige Antragsschlacht, die damit endete, dass der Direktor Busche der an diesen Tag wohl auch Überstunden machen musste, das Verhalten der Richterin deckte, indem er sie für nicht Befangen erklärte.
Karl-C. kündigte noch weitere Beweisanträge an und verlas weiter den Antrag, bei dem er vorher unterbrochen wurde. Dieser Vorgang ließ Frau Precht nun völlig aus der Fassung gleiten. Sie ordnete den Ausschluss des Angeklagten aus den Verfahren mit einen vorgefertigten Beschluss, der folgende Begründung beinhaltete, an: „in dem Antrag gehe es lediglich um irgendwelche Migranten, die mit den Fall nichts zu tun hätten“. Daraufhin wurde der Angeklagte von 3 Justizwachmeister_innen gepackt und aus dem Saal geschleift. Richterin Precht, die nach ca. 9 Stunden endlich ihr Uhrteil sprechen wollte beendete die Beweisaufnahme. Der Staatsanwalt plädierte für eine Verurteilung von 25 Tagessätzen a 15 €
Richterin Precht verurteilte Karl- C. Schliesßlich zu 20 Tagessätze á 12 €.

„Wen ich versuche daran zu denken, dass tatsächlich konkrete Menschen hinter dem Repressionsapparat stecken, ohne die dieser Apparat nicht funktionieren könnte, schockiert mich ihr Verhalten immer wieder aufs neue, sind es doch sie, die die Interessen dieses Wirtschafts- und Herrschaftssystem gegenüber störenden Elementen, mit Hilfe direkter Gewalt verteidigen. Und doch hat es sich für mich gelohnt ihrer Repression offensiv entgegenzutreten und ihnen zu zeigen. dass sie mich nur mit der Offenbarung ihrer gewalttätigen Fratze und mit den Bruch ihrer eigenen Gesetze verurteilen können. Das hat mir tatsächlich auch Energie gegeben mich auch weiterhin an dem Widerstand gegen Tierausbeutung und andere Herrschaftsformen zu beteiligen. Gegen das Urteil werde ich Rechtsmittel einlegen“, sagte Karl-C nach dem Prozesstag

Passt aufeinander Auf!

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Prozessbericht vom ersten Verhandlungstag http://criticalmast.blogsport.de/2013/01/18/prozessbericht-vom-ersten-verhandlungstag/ http://criticalmast.blogsport.de/2013/01/18/prozessbericht-vom-ersten-verhandlungstag/#comments Fri, 18 Jan 2013 13:54:36 +0000 Administrator Allgemein http://criticalmast.blogsport.de/2013/01/18/prozessbericht-vom-ersten-verhandlungstag/ Aktion vor dem Prozess

Bereits am Tag vor dem Prozess wurde der „ordnungsgemäße“ Ablauf des Amtes für Wirtschaftsförderung, Bauen und Kreisentwicklung in Celle, dessen „Hausherr“ Gerald Höhl sowohl für die Genehmigung der Mastanlagen als auch für das Strafverfahren verantwortlich ist, ein wenig durcheinander gebracht. Mehre Aktivist_innen betraten das Gebäude. Sie verklebten Fotos von Hühnern, die das Leid in Mastanlagen dokumentieren. Zudem verteilten sie im Gebäude tausende kleine Zettel mit Botschaften wie z. B. „Hier wird lebenslange Gefangenschaft genehmigt“, „Hier wird Widerstand bestraft“ und „Tiere wollen leben“. (Hier die Pressemitteilung)

Der Prozessablauf

Wie bei Prozessen am Amtsgericht Celle, zu denen öffentlich aufgerufen wird, sie kritisch zu beobachten, üblich, mussten alle Prozessbeobachter_innen auf Anordnung des Gerichts vor Betreten des Gerichtssaals eine doppelte Leibesvisitation durch Justizwachtmeister_innen über sich ergehen lassen.

Eingeleitet wurde die Verhandlung mit einigen Anträgen, in denen Karl-C. seine Ablehnung gegenüber der Justiz, die Menschen bestraft und kriminalisiert um die herrschenden Verhältnisse, in denen Profitinteressen über die Bedürfnisse von Menschen und anderen Tieren gestellt werden, zu wahren. Desweiteren wurde folgende Solidaritätsbekundung mit der Aktivistin Isabelle Jahnke verlesen, die derzeit im Gefängnis sitzt, da sie im Sommer 2009 an der sogenannten Boehringer-Besetzung beteiligt gewesen sein soll.:

„…wie Isabelle Jahnke, die zu 25 Tagessätzen von Richter Süßenbach aus Hannover verurteilt wurde. Einige in diesem Saal haben den Prozess verfolgt. Sie wurde dort verurteilt, weil sie im Sommer 2009 mit anderen Aktivist_innen ein Gelände besetzt haben soll, um den Bau eines Tierversuchslabors der Firma Boehringer-Ingelheim zu verhindern. Leider konnten sie dieses Vorhaben nicht verhindern, sodass mittlerweile in Hannover das oben genannte Labor in Betrieb gehen konnte. Während wir alle hier sitzen, werden in den Kellern des Labors Viren und Keime an Hunderten Schweinen getestet, um Medikamente zu erforschen, mit deren Hilfe noch mehr Tiere auf noch engeren Raum gehalten werden können. Nach Beendigung der Tests werden die Schweine umgebracht und ihre toten Körper in ätzende Lauge geworfen, wo sie sich anschließend auflösen. Und dennoch denke ich, dass auch dieser Widerstand auf gar keinen Fall umsonst war, auch wenn Boehringer das Tierversuchslabor letztendlich doch bauen konnte, haben es doch wenige Menschen ohne viel Geld und große Beziehungen geschafft, den Themenkomplex Tierausbeutung in den öffentlichen Diskurs zu tragen. Eine Arbeit die durch den Widerstand gegen Rothkötters Schlachtfabrik in Wietze fortgesetzt werden konnte. Auch wenn die Teilnahme an einen öffentlichen Diskurs, solange zur selben Zeit noch Tiere eingesperrt und getötet werden, für mich auf keinen Fall ausschließlich als Erfolg gewertet werden kann, könnte hieraus durchaus irgendwann eine Revolte entstehen, die die herrschenden Verhältnisse grundsätzlich in Frage stellt und über Bord wirft. Diese Idee immer weiter zu verbreiten und direkt für sie zu kämpfen, bringen für einzelne immer wieder Nachteile mit sich. Doch lohnt es sich, das zu tun. Auf dass irgendwann mal alles anders wird.
Ich sende von hier aus solidarische Grüße an Isabelle, ich finde es super, was du getan hast und hoffe das sie es nicht schaffen werden, dich in ihrer Gefangenschaft nach ihren Vorstellungen zu formen und hoffe, dass wir uns bald bei der einen oder anderen Aktion gegen dieses System wieder sehen werden. Ich wünsche dir von hier aus viel Kraft, Freude und alles, alles Gute.“( Mehr Infos zu den Hintergründen unter: Boehringerbesetzung.blogsport.de)

Dass Staatsanwalt kommentierte diesen Antrag, der daneben noch ausführlich die menschliche Herrschaft über Tiere und das dadurch entstehende milliardenfache Leid empfindungsfähiger Lebewesen behandelte, mit „Grüße an Isabell“ zusammenfasst, zeigt deutlich, wie viel Interesse das Gericht daran hat, sich mit den Motiven des Angeklagten auseinanderzusetzen.

Ein anderer Befangenheitsantrag gegen Richterin Sylvia Precht kritisierte, dass sie dem Angeklagten im Vorfeld des Verfahrens keine komplette Einsicht in die Ermittlungsakten gewährt hatte, woraufhin der Staatsanwalt in seiner Stellungnahme argumentierte, die Waffengleichheit zwischen allen Beteiligten sei gegeben, da er die Ermittlungsakte auch nicht ausreichend kenne. Dass die Vorsitzende Richterin von vorn herein kein Interesse an einem „fairem“ Verfahren (im Sinne ihrer eigenen Gesetze) hatte, zeigte sie deutlich, als sie dem Angeklagten schließlich auch noch das Recht auf eine Verteidigung durch eine Verteidigerin oder einen Verteidiger verwehrte, indem sie den Antrag auf eine Laienverteidigung durch eine Aktivistin mit der Begründung, das diese wegen Hausfriedensbruch vorbestraft sei, ablehnte. Ein klarer Verstoß gegen geltendes Recht.

Die Zeug_innenbefragung, zog sich mehrere Stunden hin, geladen wahren 4 Polizist_innen und der Verantwortliche für die Ämter für Wirtschaftsförderung, Bauen und Kreisentwicklung, Umwelt und ländlichen Raum und für das Straßenverkehrsamt in Celle.
Zusammenfassend lässt sich hier schreiben, das Richterin Precht permanent den Zeug_innen belastende Antworten in den Mund legte und die meisten Zeug_innen sich nicht an den Angeklagten erinnern konnten. Hervorheben lässt sich hier zusammenfassende Antworten von Gerald Höhl: Es gehört nicht zu seinen Job sich mit den Globalen Folgen der Tierhaltung zu beschäftigen und deswegen tut er das auch nicht und es fällt ihn auch nicht schwer Private Empfindungen von Beruflichen Aufgaben zu trennen. Des weiteren vertraue er den Gestzgeber_innen, deren Gesetze er Sachgerecht anwendet, das sie Sinnvolle Gesetze schaffen.

Die Politisierung des Kontextes, vor dessen Hintergrund dieser Prozess letztlich stattfand, gelang Karl-C. auch mittels weiterer Anträge, die teils mit, teils ohne Stellungnahme des Staatsanwalts reflexartig abgelehnt wurden. Zwischenrufe und Kommentare der engagierten und kritischen Zuschauer_innen, von denen vier Personen während der Verhandlung teilweise äußerst brutal von Justizwachtmeister_innen auf Geheiß der immer nervöser werdenden Richterin aus dem Saal geschleift wurden, kamen hinzu. Schnell wurde daraufhin klar, dass Richterin Precht das Urteil lieber heute als morgen gesprochen, also möglichst keine weiteren Prozesstage lang mehr diese für die Fließbandjustiz äußerst unangenehme Strategie des Angeklagten ertragen wollte. Dieser Gefallen sollte ihr am heutigen Tag auch nach einer ca. 7 Stunden andauernden Verhandlung jedoch nicht getan werden.

Das Richterin Precht wie viele andere Deutsche Richter_innen auch, auch in anderen Verfahren mit den Geltende Recht in ihrem Interesse und zu lasten von Angeklagten bricht, zeigen folgende Prozessberichte nachzulesen unter: http://castorblockadedalle.wordpress.com/

Auch vor Gericht Zusammenkämpfen und sich Gegenseitig helfen.
Weitere Infos zum Laienverteidigungsnetzwerk unter: http://www.laienverteidigung.de.vu/

Prozesstraining in Flensburg

Wer sich gegen Bußgelder oder Strafbefehle vor Gericht wehren möchte, sollte das nicht gänzlich unvorbereitet angehen. Wer lernen möchte, sich und andere vor Gericht zu verteidigen hat dazu vom 08. bis 10.in Flensburg die Chance: Mehr Infos unter: http://nirgendwo.info/blog/2013/01/09/prozesstraining-in-flensburg/

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http://criticalmast.blogsport.de/2013/01/18/prozessbericht-vom-ersten-verhandlungstag/feed/
„Hausfriedensbruch“ Prozess gegen Tierbefreiungsaktivisten in Celle http://criticalmast.blogsport.de/2013/01/02/hausfriedensbruch-prozess-gegen-tierbefreiungsaktivisten-in-celle-2/ http://criticalmast.blogsport.de/2013/01/02/hausfriedensbruch-prozess-gegen-tierbefreiungsaktivisten-in-celle-2/#comments Wed, 02 Jan 2013 12:32:11 +0000 Administrator Allgemein http://criticalmast.blogsport.de/2013/01/02/hausfriedensbruch-prozess-gegen-tierbefreiungsaktivisten-in-celle-2/
Künstler: Hartmut Kiewert Quelle: linksunten.indymedia.org

Der Politische Hintergrund des Verfahrens:
„50 Milliarden „Nutztiere“, plus ca. 140 Millionen Tonnen Fische und andere Meerestiere (hier werden die einzelnen Individuen gar nicht erst gezählt) werden jedes Jahr geschlachtet. Allein in Deutschland sind es pro Jahr ca. 500 Millionen geschlachtete „Nutztiere“. Der größte Teil landet in den Mägen der Menschen, welche die so genannte „erste Welt“ bewohnen. Ein_e durchschnittliche_r Deutsche_r „verbraucht“ im Laufe seines/ihres Lebens ca. 22 Schweine, 7 Rinder, 20 Schafe, 600 Hühner sowie etwas Wild für seinen/ihren Fleischgenuss. Dabei stammen 98 % des Fleisches aus Massentierhaltung.“1

Diese Zahlen stehen für eine unfassbare Zuspitzung des Verhältnisses zwischen Mensch und Tier. In denen Tiere zu Objekten gemacht werden, zu ausbeutbaren Ressourcen, zu auf den Markt verwertbare Waren. Mastanlagen stehen leider nur exemplarisch für viele andere Orte in unserer Gesellschaft, in denen die Bedürfnisse von Tieren systematisch Missachtet werden.

Auch Bedürfnisse vieler Menschen müssen den Interessen von Profit und Verwertung weichen so werden Kleinbäuer_innen in Lateinamerika und Asien vertrieben und Regenwälder gerodet um Soja für die Futtermittel anzubauen. Millionen von Menschen müssen wegen der Folgen des Klimawandels fliehen. Nach einer Studie der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) trägt die Tierausbeutung für den Konsum von Fleisch, Milch und Eiern mehr zu der Globalen Erwärmung bei, als der gesamte Verkehrssektor. Nach Studien des Robert Koch Institutes starben im Jahr 2009 ca. 40.000 Menschen in Deutschland an den Folgen der Verbreitung von antibiotikaresistenten Keimen. In Tierfabriken müssen Tausende von Tieren auf engsten Raum unter Katastrophalen Hygienischen Bedingungen leben. Diese Umstände führen zu einer Massenhaften Verbreitung von Krankheiten die in der Regel mit Antibiotika bekämpft werden. Die Keime entwickeln Resistenzen dagegen und verbreiten sich u.a. durch die Luft auch auf Menschen.

All diese Phänomene stehen nicht exemplarisch für die industrielle Tierhaltung sondern sind vielmehr Ausdruck einer kapitalistisch und herrschaftsförmigen Gesellschaft und sollten aus diesen Kontext heraus analysiert und bekämpft werden.

Seit einigen Jahren blähst vor allem dem Gefügelkonzern Rothkötter mit seinem Schlachthof in Wietze (kleiner Ort bei Celle) und den dafür benötigten Zulieferbetrieben Widerstand entgegen. In Wietze selber gründete sich die größte Bürgerinitiative gegen Massentierhaltung in Deutschland. An vielen Orten wo Mastanlagen für diese Schlachtfabrik gebaut werden gründen sich ebenfalls Bürger_innentiativen um öffentlich und juristisch gegen diese vorzugehen. Es kam zu mehreren Besetzungen, welche meistens von unabhängigen Aktivist_innen durchgeführt wurden. Auch Brandanschläge gegen Mastanlagen bei denen weder Menschen noch Tiere verletzt wurden prägen den Widerstand.
Im Mai diesen Jahres machten sich mehrere unabhängige Aktivist_innen mit Fahrrädern für 3 Wochen auf den Weg und errichteten an mehreren Orten wo Zulieferbetriebe für die Schlachtfabrik in Betrieb genommen wurden oder sich in Planung befanden, Camps. Die Camps dienten für Austausch von Inhalten und waren Ausgangspunkt von einigen Aktionen. Höhepunkt der „Critical Mast Aktionsfahrradtour“ war das Camp vom 22. bis 28. in Wietze.

Wem nützt die von oben konstruierte und durchgesetze Ordnung? Was hat der Staat mit der Ausbeutung von Tieren und Menschen zu tun? Warum werden in dem System in den wir leben Regenwälder gerodet, Menschen vertrieben, Flüsse vergiftet und Tiere benutzt?

Karl C. wird diesen Prozess offensiv und politisch führen und versuchen u.a.. diesen Fragen nachzugehen. (Auch wenn wir sie dort bestimmt nicht abschließend klären werden) Ihr seit alle eingeladen euch an den Spektakel zu beteiligen, kreativ viele Antworten zu finden und Neue Fragen in den Raum zu werfen …

1 Quelle: http://hartmutkiewert.files.wordpress.com/2010/02/ausdruck_teil1_fertig.pdf

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http://criticalmast.blogsport.de/2013/01/02/hausfriedensbruch-prozess-gegen-tierbefreiungsaktivisten-in-celle-2/feed/
„Hausfriedensbruch“-Prozess gegen Tierbefreiungsaktivisten in Celle http://criticalmast.blogsport.de/2012/12/27/hausfriedensbruch-prozess-gegen-tierbefreiungsaktivisten-in-celle/ http://criticalmast.blogsport.de/2012/12/27/hausfriedensbruch-prozess-gegen-tierbefreiungsaktivisten-in-celle/#comments Thu, 27 Dec 2012 12:25:31 +0000 Administrator Allgemein http://criticalmast.blogsport.de/2012/12/27/hausfriedensbruch-prozess-gegen-tierbefreiungsaktivisten-in-celle/

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http://criticalmast.blogsport.de/2012/12/27/hausfriedensbruch-prozess-gegen-tierbefreiungsaktivisten-in-celle/feed/
Prozesstraining vom 14. bis 16.12. in Braunschweig http://criticalmast.blogsport.de/2012/11/07/prozesstraining-vom-14-bis-16-12-in-braunschweig/ http://criticalmast.blogsport.de/2012/11/07/prozesstraining-vom-14-bis-16-12-in-braunschweig/#comments Tue, 06 Nov 2012 23:36:31 +0000 Administrator Allgemein http://criticalmast.blogsport.de/2012/11/07/prozesstraining-vom-14-bis-16-12-in-braunschweig/

Einladung zum Prozesstraining
Wan?
vom 14. bis 16.12. 2012
Beginn Freitag 18.00 Uhr und Ende Sonntag 15.00 Uhr
Wo?
im Nexus (www.dasnexus.de)
Frankfurter Str. 253
Braunschweig

Anlässlich aktuell laufendender Strafverfahren die sich angeblich
wehrend der Critical Mast Aktionsfahrradtour ereigneten
(Hausfriedensbruch im Rahmen einer Anhörung zu zwei neu geplanten
Mastanlagen in Celle und Nötigung und Verdacht des gefährlichen
Eingriffs in den Straßenverkehr bei einer Blockade eines
Tiertransporters beim Megaschlachthof in Wietze) Hintergrundinfos unter
: criticalmast.blogsport.de, organisieren wir ein Training zur
Vorbereitung auf kreativ offensive Prozessführung Das Training richtet
sich sowohl an Angeklagte, die sich selbst verteidigen wollen, als auch
an Unterstützer_innen im Publikum. Es wird sich auf diese konkreten
Fälle beziehen und ist ebenso für die Angeklagten wie
Unterstützer_innen gedacht.

Zum Inhalt des Wochenend-Seminars:
Ziel ist, Prozesse zur Einschüchterung politischer Aktivist_innen
offensiv zu gestalten und zu verhindern, dass wie am Fließband
durchgeurteilt werden kann. Das heißt, möglichst viele oder sogar alle
Beteiligten zur Selbstverteidigung zu ermächtigen und Strafprozesse
Aktiv zu führen. Das schließt gegenseitige Hilfe nicht
aus, sondern macht sie sogar einfacher, denn wer sich selbst vor Gericht
verteidigen kann, wird auch anderen leichter helfen können. Grundlage
ist daher die Vermittlung von Basiswissen zur Selbstverteidigung
gegenüber der Justiz.
Weitere Infos zur kreativ offensiven Prozessführung:
http://www.projektwerkstatt.de/antirepression/haupt.htm)

Im Workshop wird es zunächst um die theoretischen Rahmenbedingungen im
Gerichtsverfahren gehen. Wie läuft dieses generell ab, welche Rechte
haben die Beschuldigten/Angeklagten? Wie können wir unsere politischen
Argumentationen einfließen lassen? Grundsätzlich geht es darum, Ängste
vor Gerichten, Richter_innen und der Justiz überhaupt abzubauen und ein
Selbstvertrauen zu entwickeln, dass es den Aktivist_innen erlaubt,
Prozesse auch ohne Rechtsanwält_innen zu führen. Dazu gab es u.a. ein
Rollenspiel, in dem eine Gerichtsverhandlung mal „probiert“ werden kann.

Das Training ist sowohl für Einsteiger_innen als auch für Menschen die
mit den oben benannten Verfahren nichts zu tun haben geeignet.

Da Das Training nur mit einer Mindestanzahl von 7 Teilnehmer_innen
stattfinden kann ist es notwendig das du dich verbindlich anmeldest.
Bitte gebe bei deiner Anmeldung auch an wen du für die Zeit des Seminars
ein Schlafplatz benötigst.
Anmelden kannst du dich unter:
criticalmast@riseup.net

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http://criticalmast.blogsport.de/2012/11/07/prozesstraining-vom-14-bis-16-12-in-braunschweig/feed/
Critical Mast: Drei Wochen Fahrradfahren, Aktionen, Campen, Debattieren, Disskutieren, Vernetzen, … gegen die Schlachtfabrik in Wietze und deren Zulieferbetriebe. http://criticalmast.blogsport.de/2012/06/15/critical-mast-drei-wochen-fahrradfahren-aktionen-campen-debattieren-disskutieren-vernetzen-gegen-die-schlachtfabrik-in-wietze-und-deren-zulieferbetriebe/ http://criticalmast.blogsport.de/2012/06/15/critical-mast-drei-wochen-fahrradfahren-aktionen-campen-debattieren-disskutieren-vernetzen-gegen-die-schlachtfabrik-in-wietze-und-deren-zulieferbetriebe/#comments Fri, 15 Jun 2012 10:49:03 +0000 Administrator Allgemein http://criticalmast.blogsport.de/2012/06/15/critical-mast-drei-wochen-fahrradfahren-aktionen-campen-debattieren-disskutieren-vernetzen-gegen-die-schlachtfabrik-in-wietze-und-deren-zulieferbetriebe/ Die Vorgeschichte:

Anfang des Jahres setzten sich mehrere unabhängige Aktivist_innen, motiviert die Kampagne gegen Europas größte „Geflügel“Schlachtfabrik in Wietze bei Celle weiter voranzubringen, zusammen und stellten Überlegungen an wie sie das anstellen könnten. Nach der Räumung der Besetzung des „Schlachtfabrik Geländes“ vor 2 Jahren, wurden die geplanten Zulieferbetriebe als empfindlichsten Punkt des „Schlachtfabrik“ ausgemacht.
Rund 420 Zulieferbetriebe in einen Umkreis von 100 km benötigt der Konzern Rothkötter für die Durchsetzung seiner Pläne. Hierfür werden Landwirt_innen gesucht die vertragsgebunden bereit sind Mastanlagen, in denen ca. 40.000 Hühner gemästet werden, bauen zu lassen.
Durch juristische und öffentlichkeitswirksame Auseinandersetzungen gehen Menschen vor Ort, die sich in Form von Bürgerinitiativen organisieren, gegen diese Anlagen vor. Fast überall wo diese Anlagen gebaut werden sollen gründet sich so eine Bürgerinitiative. Aber auch unabhängige Aktivist_innen aus Tierbefreiungs- sowie Öko- Zusammenhängen bringen sich immer wieder in die Auseinandersetzungen an den Standorten der Anlagen mit ein. Neben direkten Aktionen wie Besetzungen und Blockaden wird immer wieder versucht die lokalen Kämpfe der Bürgerinitiativen mit herrschaftskritischen und tierbefreierischen Ansätzen zu erweitern. Während die Zusammenarbeit mit den einzelnen Bürgerinitiativen meist gut läuft, scheitert es bei großen Verbänden wie „Bauernhöfe statt Agrarfabriken“, unabhängig von strategischen Fragen, an der Frage der Distanzierung von Militanz. Diese fordern für eine Zusammenarbeit und Informationsaustausch eine Distanzierung und eine 100% Zusicherung das sich Niemensch an den insgesamt 4 Brandanschlägen auf Zulieferbetriebe des Schlachthofes, beteiligte.
Spekulationen darüber zu meiden, wer wohl persönlich und wer nicht, hinter diesen Anschlägen stecken könnte, wird von vielen der Tierbefreiungsaktivist_innen als praktische Solidarität mit den Menschen die diese Aktionen durchgeführt haben verstanden und sollte aus einen politischen Selbstverständnis heraus unabhängig von der „Sinnvoll“- Erachtung der Aktionen, durchgeführt werden.

In dem letzten Jahr kam es zu mehreren Besetzungen von Äckern auf denen Mastanlagen gebaut werden sollten. Diese Besetzungen wurden Ausnahmslos nach wenigen Tagen geräumt und konnten daher nicht als dauerhafte Aktions und Kommunikationsplattform für Aktivist_innen, Bürger_innen, Journalist_innen, ect. dienen. Auch wenn nur für kurze Zeit kam es auf den Äckern zu einen Austausch von Wissen, Inhalten und gegenseitiger Hilfe zwischen Anwohner_innen und Aktivist_innen. Auch in den Medien zogen die Besetzungen sowie die Räumungen ein teils breites Echo zumindest im Norddeutschen Raum nach sich.
Im August letzten Jahres verbreitete sich die Botschaft das Rothkötters Schlachtfabrik in Wietze in Betrieb gehen wird, was bei einigen so etwas wie Resignation angesichts der geführten Kämpfe auslöste. Jedoch stellte sich auch ziemlich schnell heraus das es den Konzern trotz Inbetriebnahme immer noch an Zulieferbetrieben fehlt. Von 420 gab es zu den Zeitpunkt gerade mal 20, so dass die Auseinandersetzung um den Schlachthof und deren Zulieferbetrieben noch lange nicht von Tisch sein musste. Es hat sich innerhalb der Geschichte des Widerstands gegen die Schlachtfabrik, aber auch in anderen Kämpfen als durchaus effektiv erwiesen die Auseinandersetzungen an den Orten des Geschehens zu führen – also Widerstand direkt an den Orten an denen die unerwünschten Projekte errichtet werden – .

Was könnte diesen Frühling passieren?

In diesem Kontext entstand die Idee einer Fahrradtour mit dem Ziel, mit Hilfe einer offenen Mobilisierung für mehrere Wochen verschiedene Standpunkte an denen Mastanlagen gebaut werden sollen oder auch schon in Betrieb waren anzusteuern und mehrtätige Camps zu errichten, die als Plattform zur Vernetzung von verschiedenen widerständigen Personen und dem Austausch über Aktionsformen und Inhalten Dienen sollte. Aber auch als Ausgangspunkt für vielfältige Aktionen an den Anlagen.
Die Idee wurde sehr schnell konkretisiert, wurde für den 05. bis 28. Mai angesetzt und bekam den Namen „Critical Mast Aktionsfahrradtour“. Es folgten einige Treffen, das erstellen von Flyern, Einladungen von potentiellen Referent_innen, die Suche nach geeigneten Camporten etc.

Chronologie der Geschehnisse an den einzelnen Stationen:

05.0 bis 07. in Königshorst – im Wendland
An den ersten Tagen in Königshorst kam es neben inhaltlichen und praktischen Infoveranstaltungen, zu ein paar kleineren Aktionen wie das Aufhängen von Transparenten an der Bundesstraße – zur sich schon in Betrieb befindlichen Mastanlage in Teplingen- und Mars TV in der Einkaufszone von Lüchow.

10. bis 14. in Buchholz in der Nordheide
Neben dem Camp, welches in einem Garten von Unterstützer_innen errichtet wurde, gab es auch eine Mahnwache am Bahnhofsvorplatz in Buchholz. Hier fanden neben Gesprächen mit Passant_innen, Infoveranstaltungen, Vorträge und Aktionstrainings statt. Aktionen gab es neben kleineren in der Stadt, eine Bauplatzbesichtigung einer Mastanlage zusammen mit der Bürgerinitiative in Fintel und eine pro Tierhaltungsdemo der „Initiative Fleisch für die Welt“ vor dem Betreiber_innen der Mastanlage in Sprötze. Neben Sprechchören wie „Wer braucht schon Regenwald wens Arbeitzplätze gibt, Massentierhaltung ist der Hit“ wurde der Familie Eickhof für ihre Entscheidung eine zweite Mastanlage zu bauen gratuliert.

16. bis 20. in Celle
Neben den Inhaltlichen Programm z.B. über Undercover Recherchen in Tierfabriken, die Worthülsen der Agenda 21 und Rechte Ökologie, wurden Schaufenster vom Geschäften in der Innenstadt mit Schildern auf denen tierhaltungsablehnende Sprüche standen verziert und ein Tiernutzender Zirkuss der zur selben Zeit in Celle Vorführungen gab wurde mit einer Gegenveranstaltung und Flyern besucht. Zudem wurden in der Stadt und in den umliegenden Dörfern bei welchen Mastanlagen gebaut werden, mehreren Grafities entdeckt.

21. bis 28. in Wietze
Hier gab es weitere Vorträge, Workshops, Diskussionsrunden u.a. zur Einführung in die Strategie der offensiven Prozessführung, What do we want? – Tierschutz? Tierrechte? Tierbefreiung? und Gesellschaftskritik und politische Praxis der Tierbefreiungsbewegung.
Drumherum kam es zu einigen Aktionen wie z.B. zwei Blockaden von lehren Tiertransportern aus vor dem Schlachthof, ein öffentliches Einvernehmen wo es um die Genehmigung von zwei Mastanlage im Kreis Celle ging wurde gestört und endete mit einer Demo durch Wietze. Zudem wurde in diesem Zeitraum das Amtsgericht in Celle in dem Anfang Mai eine Aktivistin rechtswidrig zu einer Geldstrafe von 200€ verurteilt, weil sie vor 2 Jahren das Gelände in Wietze mitbesetzt zu haben soll, mit den Spruch „gegen Käfige und Knäste“ versehen.

Ein Versuch einer Auswertung der „Critical Mast Aktionsfahrradtour“

Eine generelle Auswertung der drei Wochen lässt sich schwer tätigen. Ich versuche es trotzdem einmal. Bei einigen Orten hätten sich durchaus mehr Menschen beteiligen können, an einer kreativen Aktions Dynamik mangelte es zwischenzeitlich auch. Aber dann gab es auch wieder Tage wo einige sehr motivierte Aktionen durchgeführt wurden, wo es zur Vernetzung zwischen einigen Aktivist_innen und Aktiven von Bürgerinitiativen kam, Inhaltliche gab es wichtige Debatten und viele Veranstaltungen waren gut besucht.
Alles in Allem war die Tour aus meiner Sicht ein durchaus sinnvoller Beitrag zum Widerstand gegen die Schlachtfabrik in Wietze, gegen Tierhaltung und für die Freiheit aller.
Vielleicht werden weiterhin Aktionen gegen die Schlachtfabrik und deren Zulieferbetriebe erdacht und durchgeführt. Rothkötter mit all seinen Kleinstfirmen, Partner_innen, Lobbyist_innen, Mäster_innen, Genehmiger_innen ect. Bietet einiges an Spielraum für einen vielfältigen Widerstand.
Noch ist nicht aller Tage Ende …

Freiheit für Alle!

Ein_e Aktivist_in die_der sich an der Organisation der Critical Mast Aktionsfahrradtour beteiligte

Während der Tour erreichte uns die frohe Nachricht das die zwei größten „Forschungsstützpunkte“ der Deutschen Agro-Gentechnik in diesem Jahr keine Freilandversuche mehr durchführen werden, ein Ergebnis eines ausdauernden und kreativen Widerstandes.
Eine Auswertung wie es dazu kommen konnte findest du unter: http://de.indymedia.org/2012/05/330532.shtml

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http://criticalmast.blogsport.de/2012/06/15/critical-mast-drei-wochen-fahrradfahren-aktionen-campen-debattieren-disskutieren-vernetzen-gegen-die-schlachtfabrik-in-wietze-und-deren-zulieferbetriebe/feed/
Die Critical Mast Aktionsfahrradtour ging zu Ende http://criticalmast.blogsport.de/2012/05/30/die-critical-mast-aktionsfahrradtour-ging-zu-ende/ http://criticalmast.blogsport.de/2012/05/30/die-critical-mast-aktionsfahrradtour-ging-zu-ende/#comments Wed, 30 May 2012 15:54:24 +0000 Administrator Allgemein http://criticalmast.blogsport.de/2012/05/30/die-critical-mast-aktionsfahrradtour-ging-zu-ende/ Vorgestern ging die dreiwöchige Aktionsfahrradtour zu Ende. ein Ausführlicher Auswertungsbericht wird die kommenden Tage folgen …

Vieleicht hat ja die eine oder andere Lust bekommen sich etwas auszudenken und auch ausserhalb von angekündigten Aktionstagen an die Standorte der Tierfabriken zu fahren …

Eine Erfreuliche Nachicht erreichte uns Gestern aus Braunschweig. Da kam es gestern nach 7 Stunden Verhandlung zu einer Straffreien Verurteilung gegen einen Tierbefreiungsaktivisten. Ihm wurde vorgeworfen bei einer versuchten ED-Behandlung, im Zuge der Sprötze Ermittlungen letzten Jahres, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte geleistet zu haben.
mehr Infos dazu findet ihr unter: http://kakakadu.blogsport.de/

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http://criticalmast.blogsport.de/2012/05/30/die-critical-mast-aktionsfahrradtour-ging-zu-ende/feed/
Gegen Tierfabriken und Schlachthöfe – Für die Freiheit der Tiere http://criticalmast.blogsport.de/2012/05/30/gegen-tierfabriken-und-schlachthoefe-fuer-die-freiheit-der-tiere/ http://criticalmast.blogsport.de/2012/05/30/gegen-tierfabriken-und-schlachthoefe-fuer-die-freiheit-der-tiere/#comments Wed, 30 May 2012 15:40:31 +0000 Administrator Allgemein http://criticalmast.blogsport.de/2012/05/30/gegen-tierfabriken-und-schlachthoefe-fuer-die-freiheit-der-tiere/

Rund 30 Menschen folgten den Aufruf: Gegen Tierfabriken und Schlachthöfe – Für die Befreiung der Tiere, stimmungsvoll, laut und Wütend zog die Demo durch das beschauliche Örtchen Wietze und endete mit einer Kundgebung vor der Schlachtfabrik.

Hier noch ein paar Bilder:

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http://criticalmast.blogsport.de/2012/05/30/gegen-tierfabriken-und-schlachthoefe-fuer-die-freiheit-der-tiere/feed/
Ankündigung: Dienstag -Prozess gegen Tierbefreiungsaktivisten in Braunschweig http://criticalmast.blogsport.de/2012/05/25/ankuendigung-dienstag-prozess-gegen-tierbefreiungsaktivisten-in-braunschweig/ http://criticalmast.blogsport.de/2012/05/25/ankuendigung-dienstag-prozess-gegen-tierbefreiungsaktivisten-in-braunschweig/#comments Fri, 25 May 2012 09:48:09 +0000 Administrator Allgemein http://criticalmast.blogsport.de/2012/05/25/ankuendigung-dienstag-prozess-gegen-tierbefreiungsaktivisten-in-braunschweig/ Nach ca. einen ¾ Jahr Pause geht der Widerstandsprozess gegen einen Tierbefreiungsaktivisten in Braunschweig in die nächste Runde.

Wann: 29.05.2012
09.00 Uhr
Wo: Amtsgericht Braunschweig,
An der Martinikirche 8
Saal: E06

Dem Aktivisten wird vorgeworfen bei dem Versuch einer Zwangs ED-Behandlung (die Abnahme von Handflächen und Fingerabdrücken, das durchsuchen nach speziellen Körpermerkmalen wie Narben und die Fertigung von Porträtbildern) Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte geleistet zu haben, sodass die Cops sich nicht in der Lage sahen die Behandlung durchzuführen. Als Vorwand für die Behandlung wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Brandstiftung wegen einer abgebrannten Mastanlage genutzt. Allerdings war das Verfahren zu dem Zeitpunkt bereits wegen Mangel an Beweisen eingestellt.

Der ED Behandlung folgte ein Strafbefehl wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte in Höhe von 20 Tagessätzen, gegen den der Aktivist Widerspruch einlegte, sodass es ein paar Monate später am 17.08.2011 zu einer Öffentlichen Verhandlung vor dem Jugendrichter Winrich Steinberg kam. Der Prozess wurde von dem Aktivisten selbst und offensiv geführt, er beantragte aber nach kurzer Zeit die Zulassung einer Laienverteidigerin. Diese wurde bewilligt. Jedoch kam es an dem besagten Prozesstag nicht zur Eröffnung der Beweisaufnahme.

„Meine Verteidigerin und Ich haben im Zusammenspiel mit einen Widerständigen Publikum durchgesetzt, das in dem Gerichtssaal über die tatsächlichen Hintergründe die diesem Strafprozess zu Grunde liegen geredet wurden, nämlich ein System das die Tiere, die Menschliche Arbeitskraft und die Umwelt in Waren verwandelt um sie auf „den Markt“ gegen andere Waren zu tauschen. Ebenso wurde die Rolle des Staates, der Mit Hilfe von Drohung mit Gewalt und durchsetzen von Strafen, als Hüter_innen der Ordnung, dieses System am leben erhält, thematisiert“So Karl-C. Der Angeklagte.

Nun geht es endlich in die nächste Runde,
„Richter Steinberg hat uns lange genug darauf warten lassen unsere Wut über Tierausbeutung, Umweltverschmutzung, Klimawandel, Landraub, Repression, Kapitalismus, Herrschaft ect. In dem Rahmen dieses Prozesses, in die Öffentlichkeit zu tragen“
So Tatjana eine Prozessunterstützerin

Hintergründe zur ehemaligen Kampagne gegen die Sprötze Ermittlungen und zu dem Prozess:
http://kakakadu.blogsport.de/

Mehr Infos zur Selbstverteidigung vor Gericht:
http://www.prozesstipps.de.vu/

Mehr Infos zum Laienverteidigungsnetzwerk:
http://www.laienverteidigung.de.vu/

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http://criticalmast.blogsport.de/2012/05/25/ankuendigung-dienstag-prozess-gegen-tierbefreiungsaktivisten-in-braunschweig/feed/
Demo: Gegen Tierfabriken und Schlachthöfe – Für die Befreiung der Tiere http://criticalmast.blogsport.de/2012/05/24/demo-gegen-tierfabriken-und-schlachthoefe-fuer-die-befreiung-der-tiere/ http://criticalmast.blogsport.de/2012/05/24/demo-gegen-tierfabriken-und-schlachthoefe-fuer-die-befreiung-der-tiere/#comments Thu, 24 May 2012 17:14:32 +0000 Administrator Allgemein http://criticalmast.blogsport.de/2012/05/24/demo-gegen-tierfabriken-und-schlachthoefe-fuer-die-befreiung-der-tiere/ Aufruf zur Demonstration zum Schlachthof Wietze

Samstag, 26.05.2012
Beginn:14 Uhr
Auftaktkundgebung: Steinförder Str.66 (auf Höhe des Netto-Parkplatzes)

Am Samstag, den 26.05. werden wir mit einer Demonstration durch Wietze unsere Wut und unseren Protest gegen die tausendfache Ermordung von fühlenden Individuen im Megaschlachthof von Rothkötter auf die Straße tragen. Wir werden zudem auch am Ort des Geschehens, direkt vor den Toren des Schlachthofes, demonstrieren und unsere Forderung nach einer Befreiung der Tiere an diese Stätte des Todes bringen, die leider nur exemplarisch für die viele anderen Orte in unserer Gesellschaft steht, an denen die Interessen von Tieren mit Füßen getreten und systematisch übergangen werden. Kommt zahlreich und zeigt auch ihr euren Protest, bunt und laut, kreativ und entschlossen, subversiv und direkt!

Seit dem 5. Mai tourt die Critical Mast bereits durch die Region, in der zahlreiche Mastbetriebe als Zulieferer für das Großprojekt in Wietze bereits gebaut wurden oder in Planung sind. Während der Critical Mast gab es bereits viele kleinere und größere Aktionen, von kreativem Straßentheater über Bauplatzbesichtigungen neu entstehender Betriebe bis hin zur Teilnahme an Erörterungsterminen für geplante Mastanlagen. Seit dem 21. Mai ist die Critical Mast jetzt an ihrem vorläufigen Ziel angelangt, in unmittelbarer Nähe des Schlachthofs in Wietze. Dort gibt es noch bis Montag, den 28.05. eine Mahnwache mit einem bunten Programm an Aktionen und Workshops, zu dem alle Interessierten herzlich eingeladen sind. Die Demonstration am Samstag will noch einmal alle Stimmen und Kräfte aus der Region zusammenbringen, um gemeinsam laut und entschlossen unseren Widerstand gegen Tierausbeutung und das Morden von Rothkötter und Co. zu zeigen.

Also kommt vorbei, bringt euch ein und demonstriert mit uns am Samstag gegen den Schlachthof in Wietze, gegen Tierausbeutung überall und für die Befreiung von Mensch und Tier!

Mehr Informationen:

criticalmast.blogsport.de

Kontakt:
Tel.: 01573 6482398
e-mail: criticalmast.blogsport.de

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